Mittelalter

 Aus dem Mittelalter ist bekannt, das die Bevölkerung im heutigen Europa überall großen Hunger gelitten hat.

Dem Adel gehörte fast das ganze Land, was die Bauern bestellten, nach langer und harter Arbeit  musste fast der ganze Ertrag abgegeben werden, sodass nur ein kleiner Teil an Lebensmitteln zur eigenen Verfügung stand.

So auch der katholischen Kirche, die eigene Ländereien besaß, wo  Klöster sich selbst bewirtschafteten und Mönche Landwirtschaft für den Eigenbedarf betrieben, sie stellten ihr eigenes Bier, Brot usw. her.

So war es nicht verwunderlich, das manch armer Bauernsohn das Kloster mit einem vollen Bauch, gegenüber einem Sklavendasein auf dem Bauernhof mit leerem Magen vorzog.

Reisen war bis zur Erfindung der Lokomotive sehr beschwerlich, reisende waren hauptsächlich Adlige, Kirchenfürsten, Pilger, Händler oder Künstler, die durch verschiedene Erlässe und Gesetze im damaligen Europa die Möglichkeit erhielten, fast überall Obdach, sowie etwas zu speisen zu bekommen.

 

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